Prof. Dr. Clemens Gause
Vita
Prof. Dr. Clemens Gause, geboren in Berlin, begann sein Studium an der Freien Universität und der Humboldt Universität zu Berlin in den Fächern Psychologie, Philosophie und Rechtswissenschaften. Sein Studium schloss er an der Universität Potsdam als Diplom-Verwaltungswissenschaftler ab und wurde später dort auch im Bereich Militärwissenschaften promoviert. Er arbeitete von 2004 bis 2006 als Referent im Deutschen Bundestag. Durch ein Stipendium des Gründerzentrums der Beuth Hochschule Berlin gründete er 2007 ein IT-Unternehmen, welches Software zur Analyse sozialer Netzwerke und entsprechende softwaregestützte Beratung anbot. Im Jahr 2009 wechselte er zum TÜV Rheinland als Leiter der Stabsstelle Government der TÜV Rheinland Consulting GmbH und übernahm parallel dazu die Geschäftsführung des Zukunftsforum Öffentliche Sicherheit e.V., einem parteiübergreifenden Forum im Deutschen Bundestag. Seit 2014 ist er dort Gesamtvorstand. Von 2009 bis 2014 war er zudem Wirtschaftsbeirat der D-Labs GmbH, einer Venture Tochter der SAP AG. Von 2014 bis 2019 arbeitete er für die Siemens Building Technologies Deutschland. Er verantwortete dort zunächst das BOS Leitstellen-Geschäft und später die Public & Industry Affairs. Seit 2019 ist er Geschäftsführer beim VfS - Verband für Sicherheitstechnik. Er hat neben vielen Büchern und Aufsätzen zahlreiche Gutachten und Studien zu industrie- und sicherheitspolitischen Themen verfasst und war viele Jahre Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam und der Deutschen Universität für Weiterbildung. Im September 2022 wurde er vom Senat der Hansestadt Hamburg zum Professor berufen und ist im Lehrstuhl für den Bereich Sicherheitsmanagement an der Northern Business School in Hamburg tätig.
Kontakt
Verband für Sicherheitstechnik e.V.
Geschäftsführer
Programmpunkte
Hybride Bedrohungen, Cyberangriffe, Aktivimus und Ausfälle kritischer Infrastrukturen gehören heute zum Alltag vieler Sicherheitsverantwortlicher.
Vom KRITIS-Dachgesetz zur Praxis – die entscheidende Rolle des Zusammenspiels der Akteure am Beispiel Perimeterschutz
Regulatorische Anforderungen wie NIS2 und das KRITIS-Dachgesetz stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen. Erfahren Sie, wie ganzheitlicher Perimeterschutz, praxisnahe Sicherheitskonzepte und die Verzahnung von physischer Sicherheit und Cybersecurity die Resilienz kritischer Infrastrukturen stärken – mit konkreten Use Cases und Best Practices aus der Praxis. Dieser Vortrag zeigt, wie Co-Creation sowie die Verzahnung von physischer Sicherheit, Organisation und Cybersecurity zu ganzheitlicher Resilienz führen.
Das kommende KRITIS-Dachgesetz fordert von Betreibern erstmals messbare Widerstandszeiten an den Außengrenzen ihrer Liegenschaften. Der neue PfB-Richtlinien-Entwurf schließt eine kritische Lücke, indem er standardisierte Kriterien zur Bewertung der mechanischen Festigkeit von Zaunanlagen liefert.
Möglichkeiten – Ergebnis – Nutzen
Connection the Dots beyond Compliance – Connection the Dots beyond Compliance – Auf der Spur gemeinsamer Resilienz
Wie wird aus gesetzlichen Vorgaben gelebte Resilienz? Der Vortrag zeigt am Beispiel der Deutschen Bahn, wie Kritische Infrastrukturen Resilienz praktisch stärken, Zusammenarbeit mit Behörden und Partnern gestalten und neue Handlungsfelder erschließen. Im Fokus: konkrete Herausforderungen, Lösungsansätze und die gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.