10. - 11. November 2021 protekt

protekt 2021: Konferenz für den Schutz kritischer Infrastrukturen

Die protekt ist seit 2016 die einzige auf den Schutz kritischer Infrastrukturen fokussierte Konferenz in Deutschland. Nachdem die protekt im November 2020 pandemiebedingt abgesagt werden musste, fand auf Wunsch vieler Branchenvertreter und Interessenten am 16. März 2021 die protekt plus im digitalen Format statt.

Die nächste protekt ist vom 10. bis 11. November 2021 wieder in traditioneller Form als Präsenzveranstaltung in der Kongresshalle in Leipzig geplant. Dabei stehen aktuelle Themen der IT-Sicherheit und der physischen Sicherheit in Unternehmen und Einrichtungen der kritischen Infrastruktur auf dem Programm. Neben Vorträgen und Diskussionsrunden sind halbtägige Workshops, vielfältige Networkingmöglichkeiten und ein abendliches Get-together der Teilnehmer und Referenten geplant. Im Ausstellungsteil präsentieren Unternehmen und Einrichtungen ihre aktuellen Angebote an Produkten und Leistungen für die Branche. Damit ist die protekt für KRITIS-Betreiber aller Sektoren und Größen, für die Sicherheitsindustrie und für den öffentlichen Sektor aus Bund, Ländern und Kommunen eine wichtige Veranstaltung zur richtigen Zeit.

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Aktuelle Neuigkeiten

14.09.2021 Keynote von Prof. Dr. Dr. Lothar H. Wieler: Das Robert Koch-Institut in der SARS-CoV-2-Pandemie Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention. Während der COVID-19-Pandemie stand das RKI im besonderen Fokus der Öffentlichkeit. Der Präsident des RKI, Prof. Dr. Dr. Lothar H. Wieler, wird in seinem Vortrag im Eröffnungsplenum der protekt am 10. November einen Rückblick auf den bisherigen Verlauf der SARS-CoV-2-Pandemie geben und zukünftige Herausforderungen benennen. Lesen Sie mehr

Grußwort von Bundesinnenminister Horst Seehofer zur protekt 2021

Kritische Infrastrukturen versorgen die Lebensadern unserer Gesellschaft. Sie zu schützen ist daher eine gemeinsame Aufgabe von Staat und Wirtschaft. Wie wichtig dies ist, wurde uns allen in den vergangenen Monaten gleich mehrfach vor Augen geführt. Während der Coronakrise war und ist das Augenmerk vielerorts verstärkt auf die Versorgungssicherheit von lebenswichtigen Dienstleistungen gelegt worden. Erfolgreiche Cyberangriffe auf die US-amerikanische Colonial Pipeline oder den IT-Dienstleister Kaseya haben eindrucksvoll gezeigt, dass die Digitalisierung aller Lebensbereiche zwingend auch mit einem gesteigerten Bewusstsein für Cybersicherheit einhergehen muss.

Die bestürzenden Bilder der Hochwasserkatastrophe im Juli dieses Jahres mit zahlreichen tragischen Schicksalen und Versorgungsausfällen in vielen Gemeinden unterstreichen zu dem, dass wir uns in Zukunft auch verstärkt um Aspekte der physischen Sicherheit und Resilienz von Kritischen Infrastrukturen kümmern müssen.

Für Ihr Engagement, diese Ziele gemeinsam mit uns zu erreichen, möchte ich mich schon jetzt ausdrücklich bedanken.

Die „protekt“ hat sich in den vergangenen Jahren als eine wichtige Institution für den regelmäßigen und aktuellen Austausch von Fachleuten unterschiedlichster Hintergründe aus Staat und Wirtschaft etabliert. In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine erkenntnisreiche und inspirierende Konferenz.

Horst Seehofer
Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat

Grußwort von Staatssekretär Thomas Popp zur protekt 2021

Sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer der protekt 2021,

kritische Infrastrukturen sind elementar für das Funktionieren unserer Gesellschaft. Das zeigen auch die jüngsten Angriffe auf Institutionen der Verwaltung und wichtige Versorgungsinfrastrukturen.

Das Leben und Arbeiten während der Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, wie abhängig wir von digitalen Infrastrukturen sind. Technologien können uns jedoch helfen, einen Krisenfall zu bewältigen beispielsweise bei der digitalen Kontaktnachverfolgung, der Informationsbeschaffung oder einfach bei der Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen während des Lockdowns. Aber die immer stärker werdende Vernetzung erhöht die Gefahr und Tragweite der Auswirkungen eines Störfalls.

Cyberkriminelle nutzen jede sich bietende Gelegenheit und attackieren die digitalen Lebensadern von Staat und Unternehmen. Um Geld zu erpressen oder um unser freiheitlich-demokratisches System als schwach zu diskreditieren. Diese Lebensadern sind aber nicht nur von der technischen Funktionsfähigkeit der IT und der Datennetze abhängig. Vielmehr müssen die Menschen, die für diese Strukturen verantwortlich sind oder die in diesen Strukturen arbeiten, über potenzielle digitale Gefahren immer besser Bescheid wissen.

Die Pandemie hat uns zudem dafür sensibilisiert, dass deutlich mehr Bereiche systemrelevant sind oder zur kritischen Infrastruktur werden können, als bisher angenommen.

Wir brauchen deshalb Formate wie die protekt, in denen wir uns über unsere Erfahrungen, aber auch über Lösungsansätze austauschen können. Der Freistaat Sachsen ist seit Anbeginn gerne Partner der protekt-Konferenz, die einen wichtigen Stellenwert bei diesem Austausch einnimmt.

Nur eine gelungene Symbiose aus technischen Schutzkomponenten und aufmerksamen Nutzerinnen und Nutzern der Systeme hilft uns, mit den immer raffinierteren Angriffstechniken im Cyberraum Schritt zu halten.

Nach der pandemiebedingten Absage 2020 ist in diesem Jahr wieder eine Präsenzveranstaltung geplant. Der Handlungsdruck ist groß und wir müssen dringend über die verschiedenen Optionen zum Schutz kritischer Infrastrukturen reden. Ich wünsche Ihnen und uns viel Erkenntnisgewinn, gute Gespräche und Chancen für neue Kooperationen auf der diesjährigen protekt.

Thomas Popp

Staatssekretär für Verwaltungsmodernisierung und Digitale Verwaltung

Mitglied der Sächsischen Staatsregierung