Moderatorin: Gabriele Sieck
Vita
Gabriele Sieck hat Wirtschaftsinformatik in Berlin studiert und ist Referentin beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. Dort verantwortet sie die Themenbereiche Informationssicherheit im Versicherungsunternehmen und Regulierung der IT. Zudem leitet sie das Netzwerk Informationssicherheit des GDV e.V. und ist Leiterin des Branchenarbeitskreises Versicherungswirtschaft der UP KRITIS.
Kontakt
Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.
Referentin
Programmpunkte
Digitale Transformation zwischen Innovation, Sicherheit und Resilienz
Die digitale Transformation verändert den Rundfunk grundlegend und stellt ihn als kritische Infrastruktur vor neue Herausforderungen. Plattformökonomie, Cyberangriffe, Desinformation, KI und hybride Bedrohungen erfordern neue Sicherheits- und Resilienzkonzepte. Anhand konkreter Praxisbeispiele aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk zeigt der Vortrag aktuelle Risiken, regulatorische Entwicklungen sowie bewährte Maßnahmen zur Stärkung der Resilienz auf. Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Einblicke und Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den steigenden Anforderungen an IT-Sicherheit und Betriebssicherheit in einer zunehmend digitalisierten Medienlandschaft.
Revisionssichere Zutrittsprozesse in KRITIS-Umgebungen
Steigender Compliance-Druck, komplexe Berechtigungen und gewachsene Systemlandschaften stellen KRITIS-Organisationen beim Zutrittsmanagement vor große Herausforderungen. Der Vortrag zeigt die fünf häufigsten Pain Points und liefert anhand konkreter Praxisbeispiele Orientierung, wie sich Transparenz schaffen, Prozesse vereinfachen und Risiken nachhaltig reduzieren lassen.
Der Schutz eines KRITIS-Hauses im Gesundheitswesen ist eine Herausforderung und kein Alleingang eines ISB. Spätestens mit dem KRITIS-DachG muss man Sicherheit „gemeinsam“ denken. Daher ist eine neue Organisation der Sicherheitseinrichtungen erforderlich, die Synergien schafft und dem Vorstand den Überblick über Risiken vermitteln kann, um die richtigen Maßnahmen steuernd und prioritär umzusetzen. Anhand einer Blaupause soll gezeigt werden, wie das gelingen könnte und wie sich in die Unternehmenskultur ändern sollte.
Podiumsdiskussion
Steigende Gefährdungslagen erfordern mehr als Worte – sie erfordern gemeinsames Handeln. In einer Public-Private-Partnership verbinden wir bewährte Lernformate mit realistischen Cyber-Szenarien. So wird aus Übung echte Vorbereitung – und aus Vorbereitung mehr Resilienz.
Wie setzt man die vom Verordnungsgeber gewünschten Anforderungen in einer Sparkasse eigentlich um? Zwischen regulatorischem Anspruch, organisatorischer Realität und einer stetig wachsenden Zahl an Abkürzungen liegt ein erstaunlich weiter Weg.
Anforderungen an Kritische Infrastrukturen, Rolle der Wirtschaft und aktuelle Entwicklungen in der Zivilverteidigung
Deutschlands Sicherheitsarchitektur richtet sich neu aus: Gesamtverteidigung wird zur gemeinsamen Aufgabe von Staat, Bundeswehr, Ländern, Kommunen, KRITIS-Betreibern und Wirtschaft. Für Verantwortliche in Unternehmenssicherheit, Krisenmanagement und Business Continuity stellt sich damit die konkrete Frage, wie zivile Vorsorge, Versorgungssicherheit und Durchhaltefähigkeit organisatorisch und operativ umgesetzt werden können.
Insbesondere potenziell die Vorstellung des Sachstandes der branchenspezifischen