Moderator: Dr. Hans-Walter Borries
Kontakt
Bundesverband für den Schutz Kritischer Infrastrukturen e.V.
Stellvertretender Vorsitzender
Programmpunkte
Handlungssicherheit für Versorger und Kommunen
Der Vortrag zeigt praxisnah, wie KRITIS-Verantwortliche physische Sicherheit als strategischen Bestandteil ihrer Resilienzstrategie etablieren. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele wird dargestellt, wie sich gesetzliche Anforderungen systematisch in umsetzbare Maßnahmen überführen lassen – von unbemannten Standorten über sensible Infrastrukturpunkte bis hin zur Absicherung kritischer Lieferprozesse.
Referent: N.N.
Lebensbedrohende Extremsituationen wie Amoklagen, terroristische Anschläge, komplexe Schadenslagen oder dynamische Gewaltereignisse stellen an Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) besondere Anforderungen. Innerhalb kürzester Zeit müssen Einsatzkräfte unter hoher psychischer und physischer Belastung Gefahren erkennen, Entscheidungen treffen, kommunizieren, eigene Sicherheit gewährleisten und gleichzeitig Menschen retten und versorgen. Zugleich ist die Zivilbevölkerung nicht nur Schutzobjekt, sondern ein wesentlicher Faktor der Lagebewältigung.
Die Zivile Alarmplanung ZAP beschäftigt derzeit das ganze Bundesgebiet. In NRW wurde mit dem Sensibilisierungserlass eine ambitionierte Frist zur Erstellung eines Alarmkalenders für die Kreise und kreisfreien Städte gegeben. Die Themen OP Deutschland, Objekterfassungsrichtlinie und BCM sind dabei wesentliche Inhalte. Aus Sicht einer kreisfreien Stadt in NRW werden Praxisbeispiele, Fallstricke und Möglichkeiten aufgezeigt.
angefragt: Uwe Weißfloch, Leiter Stadtplanungsamt der Stadt Memmingen