Tobias Segnitzer
Vita
Tobias Segnitzer ist seit 2019 im kommunalen Katastrophenschutz tätig. Nach seiner Tätigkeit als Sachbearbeiter am Landratsamt Aichach-Friedberg wechselte er 2023 als Lehrkraft an die Staatliche Feuerwehrschule Geretsried. Dort vermittelte er bis Mitte 2025 insbesondere die Grundlagen der Stabsarbeit und bereitete Mitarbeiter von Verwaltungskrisen- und Einsatzstäben praxisnah auf außergewöhnliche Einsatzlagen vor. Heute ist er als Sachbearbeiter für Katastrophenschutz am Landratsamt Donau-Ries tätig. Seine fachlichen Schwerpunkte liegen in der Blackoutvorsorge sowie in der Führungslehre und Ausbildung von Einsatzstäben. Besonders am Herzen liegt ihm die Krisenarbeit auf kommunaler Ebene – nah an den Menschen und ihren konkreten Bedürfnissen. Sein Ziel ist es, Verantwortliche, Strukturen und Einsatzstäbe so vorzubereiten, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen sicher, koordiniert und handlungsfähig bleiben.
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Praxisbeispiel Landkreis Donau-Ries: Kritische Infrastrukturen, kommunale Handlungsfähigkeit und Krisenkommunikation im flächendeckenden Stromausfall
Handlungsfähig trotz Blackout – Krisenvorsorge auf Landkreisebene" Am Praxisbeispiel Landkreis Donau-Ries: Kritische Infrastrukturen, kommunale Handlungsfähigkeit und Krisenkommunikation im flächendeckenden Stromausfall "Ein flächendeckender und länger andauernder Stromausfall stellt Landkreise und Kommunen vor die Herausforderung, ihre Handlungsfähigkeit auch bei Ausfall zentraler Infrastrukturen und Kommunikationswege aufrechtzuerhalten. Dabei entstehen nicht nur unmittelbare Auswirkungen auf einzelne Kritische Infrastrukturen. Der kurze Vortrag gibt Einblicke in die Entwicklung eines Blackout-Notfallkonzepts für den Landkreis Donau-Ries und verbindet dabei die Perspektive einer wissenschaftlich fundierten Projektarbeit mit der Sichtweise der Landkreisverwaltung. Im Mittelpunkt stehen die Analyse Kritischer Infrastrukturen und kommunaler Strukturen, deren gegenseitige Abhängigkeiten sowie die Frage, welche kritischen Funktionen auch bei länger andauernden Ausfällen aufrechterhalten werden müssen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Zusammenarbeit zwischen Landkreis und Kommunen sowie auf der Krisenkommunikation bei eingeschränkter oder ausfallender regulärer Kommunikation. Ausgehend von der Bestands- und Betroffenheitsanalyse werden Handlungsbedarfe und Ansätze für die weitere kommunale Vorsorge und Bewältigung eines Blackout-Szenarios aufgezeigt. Die gemeinsame Präsentation von Christina Schmid und Tobias Segnitzer ermöglicht dabei den Blick aus zwei unterschiedlichen Perspektiven auf dieselbe Herausforderung: von der systematischen Analyse und Konzeptentwicklung bis hin zu den praktischen Anforderungen der kommunalen Gefahrenabwehr. Das Praxisbeispiel Donau-Ries zeigt damit einen möglichen Ansatz, wie Blackout-Resilienz auf Landkreisebene strukturiert betrachtet und weiterentwickelt werden kann."