Resilienz 4.0 mit dem digitalen Zwilling

15:15 - 15:40 Uhr Mi. 11. Nov.

Kurzbeschreibung

Die zunehmende hybride Bedrohungslage verlangt von Betreibern kritischer Anlagen entsprechende Resilienzmaßnahmen. Die Gesetzgebung sieht vor, dass sich diese am Stand der Technik orientieren. Für das methodische Fundament dieser Maßnahmen, die Risikobeurteilung, existiert dabei keine vergleichbare Dynamik. Viele der zum Schutz kritischer Infrastrukturen etablierten Standards verweisen auf Risikomatrizen mit ordinalen Skalen. Deren Aussagekraft wird in der einschlägigen Forschung jedoch seit geraumer Zeit infrage gestellt.

Teilnehmende erfahren, wo dieses Vorgehen angesichts der aktuellen Bedrohungslage, zunehmender Vernetzung und regulatorischer Vorgaben an seine Grenzen stößt. Anschließend werden quantitative Verfahren als methodische Weiterentwicklung eingeordnet – einschließlich ihrer Limitationen. Abschließend wird das Konzept des digitalen Zwillings als möglicher Paradigmenwechsel im Umgang mit Risiken vorgestellt.

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Veranstaltungsort

Schumann-Saal | +1 Ebene