Ausfallsichere Kommunikation als Schlüssel zur KRITIS-Resilienz

Warum Kommunikationsfähigkeit im Krisenfall über Handlungsfähigkeit entscheidet – Anforderungen, Praxis und die Rolle von 450 MHz

16:00 - 16:30 Uhr Di. 10. Nov.

Kurzbeschreibung

Die Resilienz kritischer Infrastrukturen steht angesichts zunehmender Bedrohungslagen stärker im Fokus denn je. Neben physischen Risiken gewinnen insbesondere Ausfälle von Kommunikationssystemen an Bedeutung – sei es durch Cyberangriffe, Stromausfälle oder Überlastungen öffentlicher Netze in
Krisensituationen.
Der Beitrag beleuchtet die zentrale Rolle robuster, schwarzfallfester und priorisierbarer Kommunikationslösungen für Betreiber kritischer Infrastrukturen. Dabei wird aufgezeigt, welche Bedeutung das dedizierte 450-MHz-Mobilfunknetz für die Aufrechterhaltung der Handlungsfähigkeit im Krisenfall hat. Anhand konkreter Szenarien – etwa großflächiger Stromausfälle oder Störungen in der Energieversorgung – wird weiterhin aufgezeigt, welche Anforderungen an Kommunikationssysteme gestellt werden und wo bestehende Infrastrukturen an ihre Grenzen stoßen.

Beschreibung

Ein besonderer Fokus liegt auf regulatorischen Entwicklungen, darunter die Umsetzung von NIS-2 sowie Anforderungen an den Netzwiederaufbau. Diese verdeutlichen den steigenden Handlungsdruck für Organisationen, sich mit resilienten Kommunikationsstrukturen auseinanderzusetzen.

Ergänzend werden praxisnahe Einblicke aus Betreiberperspektive eingebracht:
- Welche Herausforderungen bestehen bei der Umsetzung?
- Welche Lösungen bewähren sich?
Und welche organisatorischen und technischen Faktoren sind entscheidend, um auch im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben?

Der Beitrag bietet damit eine fundierte Einordnung aktueller Entwicklungen sowie konkrete Ansätze zur Stärkung der Kommunikationsresilienz in kritischen Infrastrukturen.

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Großer Saal | 0-Ebene