Raumbezogene Entscheidungsstärke im Zeitalter neuer Sicherheitsanforderungen

Wie Geoinformationen und moderne GIS Ansätze Organisationen befähigen, die Vorgaben des KRITIS DachG wirksam und sicher umzusetzen

12:05 - 12:25 Uhr Di. 10. Nov.

Kurzbeschreibung

Kritische Infrastrukturen stehen heute unter erheblichem Druck: geopolitische Spannungen, Naturereignisse, Anschlagsszenarien und stark digital vernetzte Versorgungssysteme erhöhen die Anfälligkeit für Störungen. Das neue KRITIS‑Dachgesetz benennt erstmals bundesweit einheitliche Mindeststandards für den physischen Schutz kritischer Anlagen und verpflichtet Betreiber zur Erstellung von Resilienzplänen basierend auf eigenen Risikoanalysen. Meldepflichten, sowie strukturiertes Krisenmanagement sollen zu einer systematischen Stärkung der nationalen Resilienz beitragen.

Beschreibung

Geoinformationen spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie zeichnen ein genaues Abbild des physikalischen Netzes, machen räumliche Abhängigkeiten sichtbar, ermöglichen fundierte Risikoanalysen und schaffen präzise Lagebilder, die gerade für Entscheiderebenen essenziell sind.

Der Beitrag zeigt, wie mittels geografischer Intelligenz aus gesetzlichen Pflichten umsetzbare Strategien im Sinne des All-Gefahren-Ansatzes erzielt werden können.

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Mahler-Saal | +1 Ebene