Vom Rollenchaos zur Governance

Revisionssichere Zutrittsprozesse in KRITIS-Umgebungen

12:05 - 12:25 Uhr Di. 10. Nov.

Kurzbeschreibung

Betreiber Kritischer Infrastrukturen müssen ihre Zutrittsorganisation heute zugleich regulatorisch belastbar und operativ praktikabel gestalten. Regulatorik und Prüfpraxis verlangen nachvollziehbar: Wer durfte wann wohin und warum? Dazu braucht es revisionssichere Protokolle, klare Verantwortlichkeiten sowie belastbare Prozesse für Rechtevergabe und -entzug – auch im Vorfall- und Auditkontext.
Der Beitrag thematisiert die fünf häufigsten Pain Points, die in KRITIS-Organisationen immer wieder zu Reibungsverlusten und Risiken führen: (1) Compliance- und Nachweisdruck, (2) Rollen- und Berechtigungsstruktur über Standorte, Schichten und Fremdpersonal, (3) Besucher-, Lieferanten- und Dienstleistersteuerung, (4) mechanische Altlasten und Medienwildwuchs ohne Transparenz sowie (5) Betriebsresilienz und Integration im Normalbetrieb und im Notfall.

Beschreibung

Aus diesen Pain Points werden Lösungsprinzipien abgeleitet, die Führungskräften und Bereichsleitern helfen, ein Zutrittskonzept zu bewerten und weiterzuentwickeln: Rollen- und Zonenmodelle, standardisierte Prozesse für Vergabe, Änderung und Entzug von Zutrittsrechten, definierte Notfallmodi, nahtlos integriertes Besuchermanagement sowie klare Integrationskriterien für Drittsysteme, um Workarounds („Tür bleibt offen“, Dauer-Sonderrechte) zu vermeiden. Ein Schwerpunkt ist der Weg aus unsicheren und aufwändig zu administrierenden mechanisch-elektronischen Mischlandschaften.
Wie lässt sich schrittweise modernisieren, Medien konsolidieren und ein einheitliches Zutrittsmanagement implementieren? Der Fokus liegt auf Governance und Betriebsfähigkeit und verfolgt einen managementbasierten Ansatz, ohne sich in technischen Details zu verlieren – unabhängig davon, ob das Format als Vortrag oder Workshop ausgestaltet wird.

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