Cyberangriffe: Wer schützt die Beschützer?

Gesundheit und Arbeitsfähigkeit von IT-Notfallteams

12:35 - 13:00 Uhr Di. 10. Nov.

Kurzbeschreibung

Cyberangriffe treffen nicht nur IT-Systeme, sondern auch die Menschen, die sie bewältigen. Der Vortrag beleuchtet die gesundheitlichen Folgen für IT-Notfallteams – von akutem Stress bis hin zu langfristigen Belastungen – und zeigt auf, wie Arbeitsschutzmaßnahmen zur Resilienz beitragen können. Dabei werden aktuelle Erkenntnisse aus einer Forschungskooperation vorgestellt und deren Bedeutung für die Praxis eingeordnet.

Beschreibung

Jede Resilienz- und Notfallstrategie ist nur so gut, wie die ausführenden Personen diese (mittel- bis langfristig) umsetzen können. Somit wird der Blick auf gesundheitliche Folgen von Beschäftigten nach einem erfolgreichen Cyberangriff wichtig, um geeignete Maßnahmen zur Belastungsreduktion einzuplanen.

Die Folgen für das IT-Notfallteam reichen dabei von akutem/chronischem Stress und Burnout hin zu vereinzelten Hospitalisierungen z. B. aufgrund von Herzinfarkten. Arbeitsschutzmaßnahmen helfen, Gefährdungen zu reduzieren und so die Beschützer vor den Folgen von Überlastung zu schützen.

In einer Forschungskooperation der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (Dr. J.-L. Campbell), dem CIP Bamberg (Dr. N. Schmitt) und der Universität Tel Aviv (Dr. I. Kubbe) wird der Forschungsstand dieser Thematik aktuell erarbeitet. Ziel des Vortrags ist, einen Überblick über die gesundheitlichen Folgen von Cyberangriffen zu geben sowie die entsprechende Rolle des Arbeitsschutzes zu erörtern.

Referent/in

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Veranstaltungsort

Großer Saal | 0-Ebene