10. - 11. November 2021 protekt
28.09.2021 Protekt

Blackout-Vorsorge in Österreich

Erklärtes Ziel der protekt für die kommenden Jahre ist der Blick über die Landesgrenzen und damit auch die Erweiterung des Einzugsgebietes der Konferenz auf den gesamten deutschsprachigen Raum. In seinem Plenarvortrag am 10. November thematisiert Herbert Saurugg, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV) die Blackout-Vorsorge in Österreich.

Das Österreichische Bundesheer wie auch die GfKV erwarten binnen der nächsten fünf Jahre einen europaweiten Strom-, Infrastruktur- sowie Versorgungsausfall ("Blackout"). Dieses Szenario steht jedoch kaum wo in Europa auf der Tagesordnung. Dabei ist mit einer unfassbaren Katastrophe zu rechnen, auch weil es überall an den entsprechenden Vorsorgemaßnahmen fehlt. In Österreich sind inzwischen umfangreiche Aktivitäten angelaufen, auch wenn es noch viel zu tun gibt. Dieser Vortrag gibt einen Einblick über die österreichischen Aktivitäten.

„Das europäische Stromversorgungssystem ist das größte und verlässlichste der Welt. 36 Länder sitzen in einem gemeinsamen Boot. Gleichzeitig mehren sich die Hinweise, dass es zu einem katastrophalen Ausfall, einem sogenannten Blackout, kommen könnte. Dabei würde es nicht nur zu einem großflächigen Stromausfall, sondern gleichzeitig auch zu einem weitreichenden Infrastruktur- und damit Versorgungsausfall kommen. Bis nach dem Primärereignis die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern und Dienstleistungen wieder halbwegs funktionieren wird, werden Wochen und Monate vergehen. Während in Österreich umfangreiche Vorsorgeaktivitäten anlaufen, wird dieses Szenario in Deutschland weitgehend ignoriert“, erklärt Herbert Saurugg.

Herbert Saurugg ist internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV), Autor zahlreicher Fachpublikationen sowie gefragter Keynote-Speaker und Interviewpartner zum Thema „ein europaweiter Strom-, Infrastruktur- sowie Versorgungsausfall (‚Blackout‘)“. Er beschäftigt sich seit 10 Jahren mit der steigenden Komplexität und Fragilität lebenswichtiger Infrastrukturen sowie mit den möglichen Lösungsansätzen, wie die Versorgung mit lebenswichtigen Gütern wieder robuster gestaltet werden kann. Er unterstützt Gemeinden, Unternehmen und Organisationen bei der Blackout-Vorsorge.

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