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26.09.2019 Protekt

Rechtliche Unsicherheiten bei der Abwehr von Drohnen beseitigen

Bei der Detektion und Abwehr von Drohnen stellen sich eine Vielzahl von Rechtsfragen, insbesondere aus den Bereichen Luftverkehrsrecht, (Luft)-Sicherheitsrecht, Polizeirecht, Datenschutzrecht, Telekommunikationsrecht und Strafrecht. Antworten liefert der Vortrag von Eva Skobel von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Über Praxiserfahrungen zur Drohnenabwehr berichtet der Sachverständige Markus Piendl.

Die Zuständigkeit für den Einsatz von Drohnenabwehrmaßnahmen ist vielfach nicht abschließend geklärt. Mangels eindeutiger gesetzlicher Regelungen spielt die Abwägung zwischen den durch die Detektions- und Abwehrmaßnahmen beeinträchtigten Rechtsgütern und der von Drohnen ausgehenden Gefahr eine maßgebliche Rolle. Hierbei kommt es auch entscheidend auf die technische Ausgestaltung der Detektionssensoren und eine sorgfältige Auswahl der eingesetzten Maßnahmen an.

Der Vortrag von Eva Skobel, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Informationsrecht an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, zeigt rechtliche Punkte auf, die bei der Frage, welche Detektions- und Abwehrmaßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen vor Drohnen getroffen werden dürfen, zu berücksichtigen sind. Betrachtet werden die Detektion mittels Funkanalyse und optischen, akustischen und Radarsensoren sowie Jamming, Spoofing, ballistische Waffen und Abwehrdrohnen als Abwehrmittel.

Focus-Themen im Vortrag von Markus Piendl, herstellerunabhängiger Sachverständiger für Sicherheitstechnik, sind die Perimeter-Sicherheit sowie die Detektion und die Abwehr von Drohnen. Er erläutert den Teilnehmern die neuesten Entwicklungen und berichtet über Praxiserfahrungen.

Quelle: Leipziger Messe GmbH

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