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25.05.2018 Protekt

International Transport Forum zur Verkehrssicherheit

Bereits zum elften Mal findet das International Transport Forum (ITF) als wichtigstes Treffen der internationalen Verkehrsbranche vom 23. bis 25. Mai im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Offiziell eröffnet wurde das diesjährige ITF mit dem Thema "Transport Safety and Security: Verkehrssicherheit - gegen Unfälle und gegen Kriminalität" unter anderem von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU). Dieser spricht in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung (LVZ) über zukünftige Möglichkeiten der Verkehrssicherheit im Alltag.

Das ITF gehört neben der Sicherheitskonferenz in München zu den wichtigsten politischen internationalen Konferenzen in Deutschland. Das Thema in diesem Jahr lautet "Transport Safety and Security: Verkehrssicherheit - gegen Unfälle und gegen Kriminalität". Damit sind im Programm Punkte wie die klassische Verkehrssicherheit, der Schutz vor Angriffen durch Terror oder im Internet, Auswirkungen extremer Wetterverhältnisse sowie Risiken und Chancen autonomen Fahrens vorgesehen. Minister und Vizeminister aus aller Welt, Entscheider international tätiger Unternehmen des Verkehrssektors sowie aus der Wissenschaft und Forschung treffen sich in verschiedenen Keynotes, Diskussionen und interaktiven Sessions sowie bei Networking Events und Vorführungen im Außenbereich.

Das dreitägige Verkehrsforum wurde von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) eröffnet. In einem Interview mit der LVZ erklärt er wie die Technologie der Zukunft zur Sicherheit im Straßen- und Luftverkehr beitragen wird.

Trotz zunehmender Terrorgefahr muss der öffentliche Verkehrsraum laut Scheuer für alle zugänglich bleiben, denn „Mobilität ist nicht verhandelbar“. Moderne Technik sei bei der Terror- und Gefahrenabwehr von immer wichtigerer Bedeutung. Aus diesem Grund soll in Zukunft die öffentliche Videoüberwachung beispielsweise an Bahnhöfen und Flughäfen noch stärker ausgebaut und modernisiert werden. Bisher können bereits 85 Prozent der Fahrgastströme mit 7.000 installierten Kameras an rund 1.000 Bahnhöfen erfasst werden, so Scheuer.

Ebenfalls wichtig sei die Transport- und Überwachungstechnologie der Drohnen. Neben neuen Arbeitsplätzen und wirtschaftlichen Wachstum sieht der Bundesverkehrsminister durch die Drohnentechnologie künftig eine erhöhte Sicherheit im Luftraum. Bezüglich der Sicherheit auf den Straßen spricht Scheuer von besten Rahmenbedingungen für das autonome Fahren in Deutschland und weist damit auf eine erfolgsversprechende Möglichkeit für die Zukunft hin.

Umfangreiche Informationen zu Sicherheitslösungen und -themen für den Verkehrs- und Transportsektor bietet auch die protekt – Konferenz und Fachausstellung für den Schutz kritischer Infrastrukturen am 13. und 14. November 2018 in Leipzig.

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