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05.11.2019 Protekt

Entwicklung der Regulierung von Cyber Security im europäischen Energiesektor

Von der NIS-Direktive über das IT-Sicherheitsgesetz und den IT-Sicherheitskatalog für den Energiesektor bis hin zu Expertengruppen für Cyber Security im Energiebereich hat die Regulierung von Cybersicherheit für KRITIS-Unternehmen aus der Energieversorgung in den vergangenen Jahren immer konkretere Formen angenommen. Guido Gluschke, Geschäftsführer der VICCON GmbH, geht in seinem Vortrag auf die verschiedenen Entwicklungen ein.

Mit der NIS-Direktive hat die EU begonnen, Kritische Infrastrukturen zu regulieren. Diese Direktive wurde von deutscher Seite mit dem IT-Sicherheitsgesetz beantwortet. Ergänzend wurde durch die BNetzA der IT-Sicherheitskatalog für den Energiesektor erlassen. Diese Entwicklung ist nicht stehen geblieben. Die Europäische Kommission hat mit mehreren Expertengruppen die Grundlage für weitergehende Entwicklungen zur Cyber Security im Energiebereich geschaffen. Der Vortrag von Guido Gluschke geht auf die verschiedenen Entwicklungen der Regulierung von Cyber Security im Energiesektor im europäischen Kontext ein und stellt begleitende internationale Initiativen vor.

Neben seiner Tätigkeit bei VICCON ist Guido Gluschke Co-Director des Institute for Security and Safety an der TH Brandenburg. Nach Auftreten des Stuxnet-Vorfalls unterstützte er die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) in Wien beim Aufbau der internationalen Cyber Security Programme, die UN bei den diplomatischen Bemühungen zu Cyber Norms und die OSZE bei Vertrauensbildenden Maßnahmen im Cyber-Raum sowie weitere internationale Organisationen. Er ist ausgewiesener Experte für den Aufbau von Informationssicherheits-systemen im Energiesektor und war in dieser Eigenschaft im Expertengremium European Energy Cyber Security Plattform (EECSP) der europäischen Kommission.

Quelle: Leipziger Messe GmbH

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