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02.09.2020 Protekt

Einsatz von Glas bei der Gebäudesicherung

Bei der Sicherung von Gebäuden wird Glas sehr oft nur stiefmütterlich in das Sicherungskonzept einbezogen – obwohl es bei der Erstellung eines solchen Konzepts eine erhebliche Rolle spielen sollte. In seinem Vortrag zeigt der ehemalige Kriminalhauptkommissar Gerald Lomp anhand vieler Praxisbeispiele auf, welche Mythen und Wahrheiten bei der Verwendung von Glas in der Sicherheitstechnik existieren.

Glas bekommt oft zu wenig Aufmerksamkeit – selbst wenn an einem Gebäude ein Schaden eintritt. Denn häufig wird dann bei künftigen Sicherungsmaßnahmen eher auf das Thema Elektronik gesetzt, anstatt eine sinnvolle Kombination aus elektronischen und mechanischen Sicherungskomponenten zu realisieren. Hier kann man an einen alten Spruch aus der Sicherungsbranche erinnern – „Elektronik meldet, Mechanik schützt“. Daher sollte Glas bei der Erstellung eines Sicherungskonzeptes mit im Fokus stehen. Große Optimisten behaupten sogar: „Angriffshemmendes Glas ist wie eine Wand aus Beton!“

Was an dieser Behauptung dran ist, wird Gerald Lomp vom Verband für Sicherheitstechnik (VfS) zur protekt erläutern. Der pensionierte Kriminalhauptkommissar befand sich 13 Jahre lang im Dienst des Landeskriminalamts Niedersachsen, wo er unter anderem für die sicherungstechnische Beratung für Polizei- und Justizbehörden bei Neu- und Umbauten sowie für gewerbliche und öffentliche Einrichtungen zuständig war. Zwischenzeitlich

erarbeitete er für das Niedersächsische Justizministerium ein Sicherungskonzept für die niedersächsischen Gerichte und Staatsanwaltschaften. Seit seiner Pensionierung 2018 übt Lomp Lehrtätigkeiten zu Themen wie „Materielle Sicherheit“ und „Sicherheit am Arbeitsplatz“ bei Behörden, Unternehmen und Versicherungen aus.

Quelle: Leipziger Messe GmbH

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