10. - 11. November 2021 protekt

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03.03.2021 Protekt

Drohnen: Wie kann und darf man sich schützen?

Drohnen können zum physischen Schutz des eigenen Unternehmens eingesetzt werden, stellen gleichzeitig aber auch potenzielle Bedrohungen dar, wenn sie von Angreifern genutzt werden. Doch wie kann und darf man sich vor Drohnen schützen? Eine schwierige Frage, da die Gesetzeslage noch keine umfassende Rechtssicherheit schafft. Henry J. Bauer, Fachanwalt für Verkehrsrecht, wird zur protekt plus Antworten auf diese und weitere Fragen liefern.

Niemand möchte in seiner Privatsphäre durch Drohnen belästigt werden. Die Angst ist berechtigt, denn Drohnen können in ganz private Lebensbereiche und Unternehmensstrukturen vordringen. Aber darf man sich dagegen wehren? Hat jeder das Recht, bis zum Äußersten zu gehen und eine unkooperative Drohne zu zerstören? Oder macht er sich dann strafbar? Wie ist die Rechtslage? Unter anderem das Urteil des Amtsgerichts Riesa vom 24.04.2019 liefert Antworten. Es hat den Angeklagten, der eine über seinem Grundstück schwebende Drohne (Wert 1.500 €) mit dem Luftgewehr abgeschossen hatte, vom Vorwurf der vorsätzlichen Sachbeschädigung freigesprochen. Denn der Eingriff in das Allgemeine Persönlichkeitsrecht wog nach Ansicht des Gerichts schwerer als der „rücksichtslose“ Drohnenflug.

In seinem Vortrag „Drohnen – Das bekannte (Un)wesen – Wie dürfen und können wir uns schützen?“ geht Henry J. Bauer, Fachanwalt für Verkehrsrecht ausführlich auf die rechtlichen Fragen zur Drohnenabwehr ein. Bauer ist seit 20 Jahren als Anwalt tätig und seit 2012 Fachanwalt für Verkehrsrecht. Spezialisiert hat er sich auf das Straßen-, Luftfahrt- und Schifffahrtsverkehrsrecht als wesentliche Aspekte kritischer Infrastrukturen.

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