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Nachricht vom 06.10.20 | protekt

protekt 2020: Physischer Schutz für KRITIS-Unternehmen

Obwohl die Gefahren, die von Hackerangriffen und IT-Störungen ausgehen, in den letzten Jahren stark zugenommen haben, muss auch der physische Schutz von KRITIS-Unternehmen eine unverändert hohe Priorität genießen. Denn auch die beste Firewall bietet keinen Schutz vor Eindringlingen, die sich Zutritt in ein Objekt verschaffen wollen. Die protekt, die vom 10. bis 11. November in Leipzig stattfindet, stellt ihren Teilnehmern neue Lösungsansätze vor und hilft dabei, physische Schwachstellen im eigenen Betrieb zu identifizieren. Als einzige Konferenz für den Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland konzentriert sich die protekt auf den physischen Schutz und die IT-Sicherheit aller KRITIS-Sektoren.

Mit Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat (BMI) sowie Thomas Popp, Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung, Mitglied der Sächsischen Staatsregierung und CIO des Freistaates Sachsen haben zwei hochkarätige Politiker die Schirmherrschaft über die protekt 2020 übernommen. Beide Institutionen sind mit Keynotes vertreten, in denen sie einen Ausblick auf die politische Entwicklung der KRITIS-Themen geben. Weitere Highlights sind der Vortrag von Prof. Dr. Lothar H. Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts, zu strategischen Maßnahmen im Rahmen einer Pandemie sowie die Vorstellung der KRITIS-Highlights 2020 unter dem Titel "You ain't seen nothing yet" durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

Der Vortrags-Track Corporate Security widmet sich an beiden Konferenztagen einer Vielzahl spannender Themen – von Drohnenabwehr über materielle Sicherheit bis hin zu professionellem Krisenmanagement. Ebenfalls im Fokus stehen Aspekte wie Wirtschaftsspionage, Zufahrtsschutz, Systemhärtung und Building Information Modeling.

Drohnen: Rechtliche Fragen bei der Abwehr und Notwendigkeit eines TÜV

Drohnen können zum physischen Schutz des eigenen Unternehmens eingesetzt werden, stellen gleichzeitig aber auch potenzielle Bedrohungen dar, wenn sie von Angreifern genutzt werden. Doch wie kann und darf man sich vor Drohnen schützen? Hat jeder das Recht, bis zum Äußersten zu gehen und eine unkooperative Drohne zu zerstören? Oder macht er sich dann strafbar? Das sind schwierige Fragen, da die Gesetzeslage noch keine umfassende Rechtssicherheit schafft. Henry J. Bauer, Fachanwalt für Verkehrsrecht, wird zur protekt 2020 Antworten auf diese und weitere Fragen liefern. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit der Frage, ob es einen TÜV für Drohnen geben sollte. Durch dieses Thema führt der Luftfahrtsachverständige Thomas Grüner.

Materielle Sicherheit: Einsatz von Glas und Überwindung der Sicherheitstechnik

Bei der Sicherung von Gebäuden spielt das Material eine wichtige Rolle. Glas beispielsweise wird sehr oft nur stiefmütterlich in das Sicherungskonzept einbezogen – obwohl bei der Erstellung eines solchen Konzepts ein großes Augenmerk darauf liegen sollte. In seinem Vortrag zeigt der pensionierte Kriminalhauptkommissar Gerald Lomp anhand vieler Praxisbeispiele auf, welche Mythen und Wahrheiten bei der Verwendung von Glas in der Sicherheitstechnik existieren. Er befand sich 13 Jahre lang im Dienst des Landeskriminalamts Niedersachsen, wo er unter anderem für die sicherungstechnische Beratung für Polizei- und Justizbehörden bei Neu- und Umbauten sowie für gewerbliche und öffentliche Einrichtungen zuständig war. Zwischenzeitlich erarbeitete er für das Niedersächsische Justizministerium ein Sicherungskonzept für die niedersächsischen Gerichte und Staatsanwaltschaften.

Zur materiellen Sicherheit erwartet die protekt-Teilnehmer ein zweiter Vortrag. Darin beschäftigt sich Sascha Puppel, Geschäftsführer des gleichnamigen Sachverständigen- und Planungsbüros, mit dem Thema „Trügerische Sicherheit – Überwindung von Sicherheitstechnik“.

Professionelles Krisenmanagement als Erfolgsrezept

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass viele Unternehmen und öffentliche Auftraggeber, die der KRITIS-Verordnung unterliegen, nur bedingt auf eine Betriebsstörung wie eine Pandemie vorbereitet waren. Professionell strukturierte Abläufe zur Krisenbewältigung und die Digitalisierung des Krisenmanagements sorgen dafür, dass aus Ausnahmesituationen keine Krisen werden. Die Deutsche Telekom ist nicht nur selbst eines der größten Unternehmen, die der KRITIS- Verordnung unterliegen, sondern auch im Beratungs- und Lösungsgeschäft für Krisenmanagement aktiv. Auf der protekt erfahren die Teilnehmer am Stand von T-Systems, wie das Unternehmen bei der Professionalisierung nach ISO- und BSI-Standards unterstützen kann und wie eine Digitalisierung des Krisenhandbuchs hilft, Handlungsspielraum zu gewinnen, um den Betrieb schnellstmöglich wieder aufnehmen zu können. Darüber hinaus beteiligen sich T-Systems und die Deutsche Telekom am Konferenzprogramm mit dem Vortrag „Von 20 parallelen WhatsApp-Gruppen zu einer professionellen Notfallkommunikation – In Ausnahmefällen schnell und automatisiert das Richtige tun!“

Premiumpartner, Networking und Hygienekonzept

Neben T-Systems und der Deutschen Telekom bereichern weitere Premiumpartner und Aussteller die protekt mit Informationsständen und Fachvorträgen. Dazu zählen unter anderem das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Bundesdruckerei, das Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung mit dem Institutsteil Angewandte Systemtechnik (IOSB-AST), die Zentrale Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) für Unternehmen, Behörden und Verbände des Freistaates Sachsen sowie die Unternehmen Cherry und dacoso. Ein Get-Together am Abend des 10. November bietet allen Konferenzteilnehmern zudem zusätzliche Möglichkeiten zum fachlichen Erfahrungsaustausch sowie zum Netzwerken.

Für die Sicherheit aller Beteiligten in Zeiten der Corona-Pandemie sorgt ein vom Gesundheitsamt Leipzig genehmigtes Hygienekonzept, das speziell für die protekt entwickelt wurde und verschiedene Schutzmaßnahmen umfasst. Teil dieser Maßnahmen ist eine Begrenzung der maximalen Teilnehmerzahl auf 225. Für alle Interessierten empfiehlt sich deshalb ein frühzeitiger Ticketkauf über den Online-Ticketshop der protekt.

Über die protekt

Die protekt ist deutschlandweit die einzige Konferenz für den Schutz kritischer Infrastrukturen, die sich an alle KRITIS-Sektoren richtet und den physischen Schutz sowie die IT-Sicherheit gleichermaßen behandelt. Mit Vorträgen, Workshops und Best Practices thematisiert sie vielfältige Bedrohungsszenarien und Lösungsansätze rund um Krisenprävention und Krisenmanagement. Die protekt bietet KRITIS-Betreibern außerdem die Rahmenbedingungen, sich untereinander, mit der Sicherheitsindustrie, Vertretern des öffentlichen Sektors aus Bund, Ländern und Kommunen sowie aus Wissenschaft und Forschung zu vernetzen und Erfahrungen auszutauschen. Schirmherren sind Horst Seehofer, der Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, und Thomas Popp, Staatssekretär für Digitale Verwaltung und Verwaltungsmodernisierung, Mitglied der Sächsischen Staatsregierung und CIO des Freistaates Sachsen. Als ideelle Träger fungieren der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW), der Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS) und der Bundesverband für den Schutz kritischer Infrastrukturen e.V. (BSKI). Als Partner der Veranstaltung steht der Leipziger Messe die DATAKONTEXT GmbH zur Seite. Die protekt findet jährlich in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig statt.


Ansprechpartner für die Presse

PR / Pressesprecher
Herr Felix Wisotzki
Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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