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Nachricht vom 14.11.18 | protekt

protekt 2018: Etablierter Treffpunkt für den Schutz kritischer Infrastrukturen bietet hochkarätige Fachinformationen

Von gesetzlichen Rahmenbedingungen über die Gefahrenprävention bis hin zur Bewältigung eingetretener Krisen: Auf der protekt 2018 kamen erneut mehr als 200 Betreiber kritischer Infrastrukturen, Experten und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastrukturen auszutauschen. Die Konferenz und Fachausstellung, die in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand, widmete sich gleichermaßen der IT-Sicherheit, dem physischen Schutz und übergreifenden Fragestellungen.

„Die diesjährige Auflage der protekt hat bewiesen, dass sie eine wichtige Informations- und Austauschplattform für Sicherheitsexperten aus ganz Deutschland ist. Das Zusammenspiel aus hochkarätigen Fachvorträgen im Konferenzprogramm und technischer Expertise in der begleitenden Fachausstellung bereitet die anwesenden Betreiber kritischer Infrastrukturen umfassend auf aktuelle und zukünftige Herausforderungen vor“, erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

In über 20 Vorträgen konnten sich die Teilnehmer aus ganz Deutschland ein umfassendes Bild über Krisenvorsorge, -management und -bewältigung verschaffen. Neben dem IT-Sicherheitsgesetz und dessen Umsetzung stand vor allem die enge Zusammenarbeit zwischen Politik und Industrie im Fokus. „Wer glaubt, dass man kritische Infrastrukturen nur durch Gesetzgebung schützen kann, der irrt. Ohne einen umfassenden Meinungs- und Erfahrungsaustausch sowie kontinuierliche Kooperation lässt sich kein ernstzunehmender Schutz gewährleisten. Um dieses Ziel zu erreichen ist die protekt eine hervorragende Plattform“, sagt Stephan Mayer, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat. In seinem Keynote-Vortrag berichtete er, dass in den kommenden Wochen das IT-Sicherheitsgesetz 2.0 auf den Weg gebracht werden soll, das unter anderem auf weitere Wirtschaftsbereiche ausgedehnt werden soll.

Thomas Popp, Amtschef der Sächsischen Staatskanzlei und Beauftragter für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen, erklärt: „Da die Angreifer immer krimineller und einfallsreicher werden, steigt die Bedrohungslage ständig. Das Konzept der protekt, alle relevanten Akteure zusammenzubringen und den Austausch aktueller Informationen zu ermöglichen, begrüße ich deshalb außerordentlich.“ Popp sprach sich in seiner Keynote außerdem dafür aus, den Schwellenwert des IT-Sicherheitsgesetzes zu senken. Darin heißt es derzeit, dass ein Unternehmen 500.000 Personen versorgen muss, damit die beschriebenen Anforderungen verpflichtend sind. Popp sieht auch die Verwaltung des Freistaats als kritische Infrastruktur, weshalb derzeit zahlreiche Maßnahmen in die Wege geleitet werden, um der gestiegenen Bedrohungslage Rechnung zu tragen. Darüber hinaus erläuterte er die Überlegungen des Freistaates, ein sächsisches IT-Sicherheitsgesetz aufzulegen.

Neben der IT-Sicherheit standen auch Themen des physischen Schutzes im Fokus der protekt. Die Vorträge beschäftigten sich unter anderem mit Einbruchmelde- und Videotechnik, Drohnendetektion und -abwehr, Building Information Modeling und künstlicher Intelligenz. Außerdem standen Sicherheitskonzepte und -ansätze wie Resilienz und die Kommunalisierung von Sicherheitsleistungen auf dem Programm.

In der begleitenden Fachausstellung präsentierten 28 Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen der IT-Sicherheit und des physischen Schutzes ihre Produkte und Dienstleistungen. „Wir sind von Anfang an auf der protekt als Aussteller vertreten und freuen uns, dass die Veranstaltung von Jahr zu Jahr besser wird. Wir treffen hier exakt die richtige Zielgruppe an und haben auch dieses Mal interessante potenzielle Neukunden kennengelernt. Das Get Together am ersten Abend bot einen hervorragenden Rahmen, um sich auszutauschen und Networking zu betreiben. Das Vortragsprogramm behandelte hochinteressante und aktuelle Themen“, berichtet Ulf Seifert, Leiter IT-Sicherheit bei Softline Solutions.

Über die protekt
Als jährlicher Treffpunkt zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) thematisiert die protekt Bedrohungsszenarien und Lösungsansätze, die sich sowohl mit der physischen, als auch der IT-Sicherheit befassen. Ziel der Konferenz mit Fachausstellung ist es, zur Prävention von Unglücksfolgen beizutragen und die Akteure der verschiedenen KRITIS-Sektoren, Regulatoren sowie Sicherheitsindustrie und -dienstleister besser zu vernetzen. Aufgrund der hohen, übergreifenden Bedeutung des Themas haben Horst Seehofer, Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, und Thomas Popp, Amtschef der Sächsischen Staatskanzlei und Beauftragter für Informationstechnologie (CIO) des Freistaates Sachsen, die Schirmherrschaft über die protekt übernommen. Ideelle Träger sind der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW) und der Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS). Als Partner der Veranstaltung steht der Leipziger Messe die DATAKONTEXT GmbH zur Seite. Die protekt findet jährlich in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig statt. Die Veranstaltung beinhaltet eine Konferenz und eine begleitende Fachausstellung, bei der sich Anbieter von Lösungen für IT- und physische Sicherheit präsentieren.


Ansprechpartner für die Presse

PR / Pressesprecher
Herr Felix Wisotzki
Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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