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Nachricht vom 14.04.16 | protekt

Physischer Schutz von kritischen Infrastrukturen: protekt in Leipzig als Informations- und Austauschplattform

Einrichtungen, die zu den kritischen Infrastrukturen zählen, müssen eine Vielzahl an Sicherheitsvorkehrungen treffen, um sich vor Angriffen zu schützen. Neben Gefährdungen für die IT-Infrastruktur gilt es, Schwachstellen und Bedrohungen der physischen Sicherheit zu erkennen und erfolgreich abzuwehren. Die protekt, die vom 22. bis 23. Juni 2016 in der KONGRESSHALLE am Zoo in Leipzig stattfindet, bietet Teilnehmern mit zahlreichen Vorträgen und Workshops wertvolle Informationen rund um den Bereich der physischen Sicherheit. Die Konferenz und Fachausstellung für den Schutz kritischer Infrastrukturen versammelt kompetente Referenten aus der Sicherheitsbranche. Im Ausstellungsbereich präsentieren sich namhafte Unternehmen.

Innerhalb des Themenkomplexes der physischen Sicherheit wartet eine Vielzahl an Höhepunkten auf die Kongressteilnehmer. Dazu zählen beispielsweise eine Fallstudie zum Krisen- und Notfallmanagement bei einem Terroranschlag, Vorträge zur Perimetersicherung und physikalischen Gebäudeabsicherung sowie ein Beitrag zur Abwehr von Drohnenangriffen.

Krisenmanagement bei Terroranschlägen

Eine Fallstudie zum Krisen- und Notfallmanagement bei einem Terroranschlag auf ein Infrastrukturziel stellt Pascal Michel, Geschäftsführer der auf Risiko- und Krisenmanagement spezialisierten SmartRiskSolutions GmbH, vor. Er erläutert das Krisenmanagement anhand eines Großkonzerns während eines international aufsehenerregenden Terroranschlags und beleuchtet, welche Rolle Behörden, Medien und Familienangehörige dabei spielten.

Angriffe von außen: Anforderungen an die Perimetersicherung

Der Zaun bildet die erste Barriere bei Angriffen von außen und sollte daher mit besonderer Sorgfalt und Fachkenntnis geplant und gebaut werden. In seinem Vortrag informiert Prof. Dr. Andreas Hasenpusch, 1. Vorsitzender des Verbands für Sicherheitstechnik (VfS), über die Anforderungen an die Perimetersicherung. Dabei geht er sowohl auf mechanische, als auch elektronische Bestandteile ein und veranschaulicht die Entwicklung von der Planung über die Realisierung bis zur Abnahme und zum erfolgreichen Betrieb.

Physikalische Gebäudeabsicherung mit konkreten Empfehlungen

In dem Vortrag "Standards für die physikalische Gebäudeabsicherung und ihre Relevanz für die kritische Infrastruktur- Schutz gegen Einbruch, Explosion, Durchschuss und unberechtigte Zufahrt" steht die Notwendigkeit der physikalischen Gebäudeabsicherung im Fokus. Es werden die einschlägigen Normen und Standards für die Absicherung gegen Einbruch, Explosion und Durchschuss erläutert. Referent Matthias Seck, Leiter Vertrieb und Marketing bei SÄLZER, gibt anhand von Beispielen konkrete Empfehlungen für die Auswahl geeigneter Produkte.

Fehlervermeidung beim Planen und Einführen einer Zutrittskontrolle

Ein wichtiger Baustein der Unternehmensabsicherung ist die Zutrittskontrolle. Schon bei der Planung können typische Fehler vermieden werden: Manipulation der Türen, Weitergabe von Ausweisen, ungeklärte Fehlalarme und zu hoher Administrationsaufwand. Eine gute Zutrittskontrolle schließt das aus und denkt weiter. Sie verifiziert Personenidentität mit Hilfe von Biometrie. Schnittstellen zur Einbruchmeldeanlage vermeiden Fehlalarme. Mittels Videoüberwachung können Alarmereignisse aufgeklärt werden. Über diese und weitere Maßnahmen zur Vermeidung von Fehlern beim Planen und Einführen einer Zutrittskontrolle informiert Daniel Berning. Als Account Manager bei PCS Systemtechnik betreut er Großkunden in der Planung und Umsetzung von Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und Perimeterschutz.

Von Störfall bis Shitstorm – Kommunikation in der Krise

Ein wichtiger Bestandteil des Krisenmanagements ist die Krisenkommunikation. Sie verlangt klare Strukturen und vorbereitete Strategien. Denn Krisenkommunikation formuliert nicht nur Prozesse, die die Auswirkungen der Krise minimieren sollen, sondern setzt bereits "vorbeugend" bei einer Analyse der Krisenpotenziale an. Im Vortrag von Benedict Rehbein, Gründer und Gesellschafter von pioneer communications, erfahren Kongressteilnehmer, was eine Krise für die Kommunikation bedeutet, wie man für den Krisenfall vorbeugen kann, was in Krisensituationen zu tun ist und wie es danach weitergehen kann. Rehbein berät seit über zehn Jahren Unternehmen unter anderem in Fragen der Krisenkommunikation.

Workshop zur Konzeption einer Meldeorganisation

Der Workshop "Haben Sie was zu melden? Praktische Hinweise zur Konzeption einer Meldeorganisation" zeigt, wie Unternehmen Prozesse und Verfahren zur zeitnahen Detektion und Meldung von Sicherheitsvorfällen gestalten können. Dies wird praxisnah anhand von Angriffen auf die IT-Sicherheit dargestellt. Hierzu werden Methoden der Risikobeurteilung und Vorfallsdetektion präsentiert sowie Tipps zur Klassifikation und angemessenen Reaktion gegeben. Zentraler Bestandteil der Meldeorganisation ist die Dokumentation von Vorfällen, das interne Berichtswesen sowie die Meldung an das BSI. Der Workshop zeigt, wie diese Anforderungen in Unternehmen umgesetzt und welche internen Schnittstellen zu anderen Unternehmensbereichen genutzt werden können. Durch den Workshop führen Wilhelm Dolle und Hanna Lurz von KPMG, einem der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland.

Weitere vielfältige Vorträge im umfangreichen Kongressprogramm

Karl-Heinz Hollung, Gründer und Gesellschafter von HSC Hollung Security Consult, gibt einen umfassenden Überblick über die "Anforderungen an moderne Gefahrenmanagementsysteme" und zeigt den Weg von der Planung über definierte Prozessabläufe bis hin zum realisierbaren Konzept auf. Markus Piendl, Sachverständiger für Sicherheitstechnik mit einer Erfahrung von über 1.800 Projekten, erläutert Möglichkeiten der Drohnen-Abwehr, indem er seine Erfahrungswerte im Hinblick auf die Erkennung von Drohnen-Angriffen im zivilen und kommerziellen Bereich vorstellt. Über die Einsatzmöglichkeiten für intelligente Videosysteme beim Schutz kritischer Infrastrukturen informiert Jochen Sauer, Business Development Manager Architect und Engineer DACH bei Axis Communications. Den "Beitrag des Sicherheitsgewerbes zum Schutz kritischer Infrastrukturen" stellt Manfred Buhl, Vorsitzender der Geschäftsführung der Securitas Holding GmbH vor. Dr. Ina Wienand vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe referiert zu "Sicherheit der Trinkwasserversorgung als kritische Infrastruktur – Risikoanalyse und Notfallvorsorge im Kontext außergewöhnlicher Gefahrenlagen".

Hoher Mehrwert durch begleitende Fachausstellung

Auf der begleitenden Fachausstellung haben Kongressteilnehmer die Möglichkeit, sich umfassend über Produkte und Dienstleistungen rund um den Schutz kritischer Infrastrukturen zu informieren. Zahlreiche Aussteller haben sich bereits angemeldet. Als Sponsoren unterstützen die protekt ESC Electronic Service Center, SOPHOS, CONTECHNET, secunet Security Networks, SerNet Service Network, secuvera und mdex. Ebenfalls mit einem Stand vertreten sind 8com, araneaNet, Certigo, doIT solutions, EMshield, ESG Elektroniksystem- und Logistik, GRC Partner, HiScout, Kentix, KORAMIS, PSW Group, RadarServices, Rhebo und Sälzer.

Über protekt
Als neuer jährlicher Treffpunkt zum Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS) thematisiert die protekt Bedrohungsszenarien und Lösungsansätze, die sich sowohl mit der physischen, als auch der IT-Sicherheit befassen. Ziel der Konferenz mit Fachausstellung ist es, zur Prävention von Unglücksfolgen beizutragen und die Akteure der verschiedenen KRITIS-Sektoren, Regulatoren sowie Sicherheitsindustrie und -dienstleister besser zu vernetzen. Aufgrund der hohen, übergreifenden Bedeutung des Themas haben der Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière und der Sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich die Schirmherrschaft über protekt übernommen. Ideelle Träger sind der Bundesverband Allianz für Sicherheit in der Wirtschaft e.V. (ASW) und der Verband für Sicherheitstechnik e.V. (VfS). Als Partner der Veranstaltung steht der Leipziger Messe der SecuMedia Verlag zur Seite, der seit über 30 Jahren im Sicherheitsmarkt aktiv ist. protekt wird erstmals vom 22. bis 23. Juni 2016 und fortan jährlich in der Kongresshalle am Zoo in Leipzig stattfinden. Die Veranstaltung beinhaltet eine Konferenz, Workshops und eine begleitende Fachausstellung, bei der sich Anbieter von Lösungen für IT- und physische Sicherheit präsentieren.

Kontakt für Partner und Kunden
Ekkehard Trümper, Projektdirektor
Telefon: +49 (0)3 41 / 678 82 11
Telefax: +49 (0)3 41 / 678 82 12
E-Mail: e.truemper@leipziger-messe.de


Ansprechpartner für die Presse

PR / Pressesprecher
Herr Felix Wisotzki
Telefon: +49 (0)3 41 / 678 65 34
Fax: +49 (0)3 41 / 678 16 65 34
E-Mail: f.wisotzki@leipziger-messe.de


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