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    Expertentreff für den Schutz kritischer Infrastrukturen

    22.06.17 | 16:00 Uhr

    Angesichts der steigenden Zahl von Cyberangriffen und physischen Attacken sehen sich Betreiber kritischer Infrastrukturen zunehmend mit der Notwendigkeit konfrontiert, verlässliche Schutzmaßnahmen zu treffen. Gleichzeitig verlangt auch der Gesetzgeber von betroffenen Unternehmen einen Nachweis über entsprechende Vorkehrungen.

    Auf der Konferenz und Fachausstellung protekt, die am 21. und 22. Juni in der KONGRESSHALLE am Zoo Leipzig zum zweiten Mal stattfand, wurden in zahlreichen Vorträgen Angriffsszenarien, Lösungsmodelle und Präventionsmaßnahmen diskutiert. Erneut tauschten sich über 200 Betreiber kritischer Infrastrukturen, Experten und Anbieter von Produkten und Dienstleistungen über konkrete Herausforderungen, rechtliche Rahmenbedingungen und effektive Sicherheitskonzepte aus.

    „Die zweite Auflage der protekt hat gezeigt, dass auf Seiten der Betreiber kritischer Infrastrukturen ein hoher Bedarf an fundiertem Expertenwissen besteht – sowohl mit Blick auf die IT-Sicherheit und gesetzliche Grundlagen, als auch hinsichtlich des physischen Schutzes. Durch die Kombination aus thematischer Vielfalt und inhaltlicher Tiefe im Konferenzprogramm und praxiserprobten Lösungen in der Ausstellung hat die protekt ihren Mehrwert unter Beweis gestellt“, erklärt Markus Geisenberger, Geschäftsführer der Leipziger Messe.

    In über 20 Vorträgen konnten sich die Teilnehmer aus ganz Deutschland ein umfassendes Bild über Krisenvorsorge, -management und -bewältigung verschaffen. Vor dem Hintergrund der geänderten Verordnung zum IT-Sicherheitsgesetz wurde insbesondere der Bereich IT-Sicherheit in vielfältiger Form behandelt. „Cyberangriffe sind die Bomben der Neuzeit. Denn sie werden in der Regel erst entdeckt, wenn der Schaden nicht mehr abzuwenden ist“, betonte Dr. Michael Wilhelm, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI). Im vergangenen Jahr seien 1.400 Angriffe auf die sächsische Verwaltung verhindert worden, was einem Zuwachs von 63 Prozent entspricht. Als technische Lösung habe man unter anderem gemeinsam mit der TU Dresden das System HoneySens entwickelt und implementiert, das Sicherheitslücken und damit Einfallstore für Hacker simuliert („Honeypots“). Durch diese Falle könnten Angreifer unschädlich gemacht werden.

    Neben der IT-Sicherheit wurden auch Themen des physischen Schutzes ausführlich diskutiert. Dazu zählten beispielsweise Möglichkeiten zur Drohnenabwehr, die Vernetzung von Sicherheitssystemen und biometrische Leseverfahren in Hochsicherheitsbereichen. Auch übergreifende Themen wie Scheinsicherheiten und deren Auswirkungen, die Personalauswahl für kritische Infrastrukturen und zielorientierte Krisenkommunikation standen auf der Agenda.

    Mit den theoretischen Grundlagen als Rüstzeug konnten sich die Konferenzteilnehmer in den Pausen bei 29 Ausstellern über praktische Lösungen rund um IT-Sicherheit und physischen Schutz informieren. „Die protekt verfügt über ein sehr gutes Konzept und wurde insbesondere im Vorfeld hervorragend organisiert. Wir haben wertvolle Gespräche mit interessierten Konferenzteilnehmern geführt. Besonders gefallen hat uns die Pitching Corner, in der wir unser Angebot einem großen Teilnehmerkreis vorstellen konnten“, erklärt Bettina Rasp, Marketingleiterin bei FAAC. Das Unternehmen unterstützte die protekt als Silbersponsor und präsentierte seine Produktpallette rund um das Thema Zutrittskontrolle.

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